eigene Blick 1

Buchvorstellung

Robert Mertens (2016): Der eigene Blick. Rheinwerk Verlag. Bonn.

Buch beschäftigt sich mit der Entwicklung einer eigenen individuellen fotografischen Bildsprache:       

  • ergibt sich aus der eigenen Persönlichkeit
  • aus den eigenen Gefühlen, Gedanken, Visionen
  • die Kamera: als Mittel zum Zweck

Buch gibt Impulse dafür:

  • Fragen, Denkanstöße und Übungen
  • allerdings keine fertigen Antworten
  • man muss sich Zeit nehmen
  • und selbst ausprobieren

Die eigene Handschrift:

  • Wie kann man Fotos erstellen, die unverwechselbar sind?
  • Was sind Merkmale für einen Bildstil?
  • Was versteht man unter Bildsprache?

Sind es:

  • spezielle Art der Bildgestaltung,
  • besondere Bildbearbeitung,
  • individuelle Themen,
  • künstlerischen Konzepte,
  • kreative Bildideen?

Themen im Buch sind nicht alle auf den ersten Blick fotografischer Natur.

Geht um:   Kreativität, Persönlichkeit, bestimmte Denk- und Herangehensweisen

„Denn das ist genau die zentrale Eigenschaft einer Bildsprache: die Persönlichkeit des Fotografen – seine speziellen Eigenheiten, kreativen Ideen, unkonventionellen Ansichten …. (S. 12)

„Bildstile sind allgemeingültige Merkmale für Fotografie und Kunst, während eine Bildsprache eng mit der Persönlichkeit des Fotografen verbunden ist und

Seine Gefühle, Gedanken und Visionen widerspiegelt.

Das bedeutet:

Bildsprache = Bildstile + die Individualität des Fotografen.“ (S. 59)

Buch aufgebaut aus:

32 Kapiteln, die u.a. beinhalten:

  • Die Kreativität des Anfangs
  • Verlassen sie Ihre Komfortzone!
  • Die richtigen Fragen stellen
  • Die Idee als zentrales Element
  • Die Handschrift des Fotografen
  • Nicht alles zeigen
  • Werden Sie zu einem guten Beobachter
  • Wieso fotografierst du?
  • Ästhetik des Unvollkommenen
  • Über Bilder reden

….

Am Ende jedes Kapitel ein Workshop mit Workshop-Checkliste , um Anhand von praktischen Übungen, den eigenen Blick zu entwickeln.

Beispiele:

Thema: Nicht alles zeigen

… oder: wie man ein Bild verdichtet und Raum für Fantasie schafft

Fotografie immer ein individueller Bildausschnitt bzw. Bildanschnitt aus einem großen Ganzen

Erkennen des Wesentlichen für eine gezielte Bildaussage!

Zeigen damit persönliche Sicht auf die Welt

 

Nicht alles zeigen:

unterstützt die Aussagen        verdichtet die Geschichte

konzentriert auf ein Thema     macht neugierig

fördert die Spannung              regt Fantasie an

wirkt geheimnisvoll                lässt Fragen offen

Nicht alles zeigen: Workshop – Bildpaare, Anschnitte und neue Formen

Ziel: Zeigen, wie sehr einzelne Bausteine aus Komposition, Grafik und Konzeption          ineinandergreifen

Schult das Auge für Formen und interessante Möglichkeiten, im Bild etwas anzuschneiden

Interessante Präsentation und Kombination von Bildpaaren

eigene Blick 2

 

Thema: Werden Sie zu einem guten Beobachter!

… oder: Wieso fotografieren bedeutet, aufmerksam zu beobachten

Der Fotograf ist ein sensibler und interessierter Beobachter der Ereignisse.

Wahrnehmung mit allen Sinnen wollte trainiert werden.

Beispiel: ein Stein

         Welche Farben und Graustufen sind erkennbar?

         Welche Form hat der Stein?

         Wie fühlt sich die Oberfläche an?

Neben der Wahrnehmung Fantasie mit einfließen lassen:

         Womit kann der Stein verwechselt werden?

         Was ist dem Motiv ähnlich?

         Wie lässt sich das Motiv anders verwenden?

Was verändert sich, wenn das Motiv aus anderen Perspektiven betrachtet wird?

Thema: Wieso fotografierst du?

… oder: Wie man über die eigene Motivation zur Bildsprache findet

Wichtig als Fotograf persönliche Motivation/ Beweggründe zu kennen

Motivation –

-         Eigene Position innerhalb der Fotografie finden

-         fremde und eigene Bilder leichter verstehen

-         bewussterer Umgang mit Fotografien

 Ich fotografiere, weil ich:

-         ………..

-         ………..

-         ………..       

-          

Neigungen, Gedanken können zur Grundlage für Themen der eigenen

Fotografie werden

-         d.h. auch in Kombination mit anderen eigenen Interessen

bieten Hinweise auf Potenziale und Chancen für die eigene Kreativität

Die Motivation zu fotografieren ist um vieles intensiver, wenn

wir uns mit Themen beschäftigen, für die wir wirklich brennen.“ (S. 136)

Eigene „Was-ist-mir- wichtig-Liste“ erstellen, z.B.:

         Alles, was rot ist.

         Etwas Zeitloses.

         Meine Träume.

         Meine Katze oder Hund.

         …..

         …..

         ……

Alle Bilder sind dem Buch entnommen.

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